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Sat-TV installieren - Tipps für Einsteiger

Eine Satellitenschüssel ist heutzutage so effektiv wie noch nie: Mehrere hundert Kanäle können problemlos auf dem heimischen Bildschirm empfangen werden. Selbst aus anderen Ländern werden Videosignale an die eigene Schüssel geschickt und können ohne zusätzliche Installation von besonderen Receivern oder ähnlichen Gerätschaften empfangen werden. Dabei ist lediglich eine fachgerechte Installation der Schüssel selbst notwendig, damit man die unterschiedlichsten Filme und Serien gucken kann. Doch auch, wenn eine solche Installation an sich nicht allzu schwer ist, gibt es doch viele Kleinigkeiten, auf die Sie achten sollten. Im Folgenden wurden einige Tipps zusammen getragen, die bei einem reibungslosen Aufbau der eigenen Schüssel helfen sollen. Denn nur wenn die Satellitenschüssel im richtigen Winkel an der richtigen Seite der Hauswand hängt, kommt auch ein klares Bild an, das ohne das berüchtigte "Schneegestöber" läuft.

Die Einzelteile richtig miteinander verbinden

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass eine Satellitenschüssel aus vielen Einzelteilen besteht, die richtig miteinander verbunden werden müssen. Dazu gehört natürlich die Schüssel an sich, der Receiver, die passenden Kabel und der Low Noise Block Converter (LNB). Nur wenn diese miteinander verbunden werden, kann das empfangene Signal auch tatsächlich am heimischen Bildschirm ankommen und dort für den erwarteten Fernsehgenuss sorgen. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die passende Himmelsrichtung angepeilt wird, denn nur dann kann auch der Satellit im Weltall das Signal an die Schüssel weiterleiten. In Europa gängig sind dabei die Satelliten Astra und Eutelsat, wofür ihre Schüssel nach Süd-Südost ausgerichtet werden muss.

Die Signalstärke optimieren

Ebenfalls genauso wichtig ist die "freie Sicht" der Schüssel, denn nur wenn keine Bäume oder Häuser unmittelbar davor stehen, kann das Fernsehsignal ungehindert und in voller Qualität vom Satelliten verschickt werden. Außerdem sollten Sie regelmäßig, gerade im Herbst und Winter, die Schüssel von den natürlichen Hindernissen säubern: Wenn nämlich irgendwann das Signal schlechter wird und dadurch das Fernsehprogramm in mieserer Qualität ankommt, dann liegt das zumeist an Blättern oder Schnee, sowie anderen natürlichen Schmutz. Verfängt sich dieser nämlich in der Satellitenschüssel, dann kann dies das ankommende Signal stören. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Schüssel nicht zu sehr dem Wind ausgesetzt wird, denn gerade wenn diese nicht eine perforierte Oberfläche besitzt, kann eine heftige Windböe oft großes Unheil anrichten. Balkon oder Hauswand eigenen sich jedoch im Normalfall perfekt für die Anbringung.

Achtung: Wenn die Schüssel auf Grund von Bäumen, Häusern und ähnlichen Hindernissen nicht auf dem Balkon oder der Hauswand angebracht werden kann und deshalb auf dem Dach installiert werden muss, kann es gegebenenfalls zu Komplikationen kommen: Abhängig von dem Aufbau des Daches kann es passieren, dass zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Blitzeinschläge getroffen werden müssen. Ist dies der Fall, dann sollten Sie lieber einen Fachmann kontaktieren.

Erst testen, dann fest machen

Bevor Sie alle Schrauben fest ziehen, ist es sinnvoll, zunächst einmal ganz provisorisch vor Ort Receiver und Fernseher miteinander zu verkabeln und das ganze an das Antennenkabel von der Satellitenschüssel zu hängen. Am besten bewegen Sie dann zunächst die Schüssel leicht nach links und rechts, umso die perfekte Position für das optimale Signal zu ergattern. Nachdem Sie dann die jeweiligen Schrauben dafür fixiert haben, wiederholen sie diese Prozedur, indem sie diesmal jedoch die Schüssel leicht nach oben und unten bewegen. Dadurch kann die optimale Position für das Signal gefunden werden und Sie sparen viel Zeit durch unnötiges Hin- und Herlaufen. Wenn Sie nicht direkt vor Ort den Fernseher anschließen können (zum Beispiel bei einer Montage auf dem Dach), dann gibt es auch Geräte, die als Ausweichmöglichkeit geeignet sind: Der sogenannten Sat-Finder wird zwischen Schüssel und Receiver angeschlossen und zeigt durch Leuchtdioden, wie stark das ankommende Signal bei der aktuellen Position ist. Dadurch können Sie ebenfalls schnell und bequem die perfekte Stellung für ihre Sat-Schüssel finden.

Alles miteinander verkabeln

Der letzte Schritt ist relativ einfach und fast selbsterklärend: Nun müssen nur noch Fernseher, Receiver und Satellitenschüssel dauerhaft verkabelt werden. Aber auch hier gibt es einige Tipps und Tricks, die Sie beachten sollten: Ganz wichtig ist, dass ein entsprechendes Koax-Kabel genutzt wird, dass mit einer entsprechenden Isolierung ausgestattet wurde. Denn nur dann wird gewährleistet, dass das Signal auf der Strecke von der Satelliten-Empfangs-Antenne auch bis zum Receiver bestehen bleibt und keine Störungen das Signal verzerren. Wird das Kabel durch die Außenwand oder durch das Dach von außen nach innen verlegt, dann ist außerdem auf eine gute Abdichtung zu achten. Wird das Kabel durch Fenster oder Türen geführt, dann ist eine Fixierung an Wänden und Rahmen angebracht, da sonst die Isolierung an der Außenseite relativ schnell kaputt gehen könnte. Zum Schluss muss nur noch der automatische Suchlauf für die verschiedenen Sender gestartet werden, was im Normalfall weniger als eine halbe Stunde dauert. Außerdem können natürlich Sender auch manuell eingestellt werden.

Fazit

Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Installation der Satellitenanlage zwar etwas technisches Wissen benötigt, doch wenn Sie sich an die einzelnen Schritte halten und nach und nach diese abarbeiten, werden Sie problemlos zu einem guten Fernsehsignal kommen.

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